Sonntag, 3. Februar 2013

Gedankenkarusell

Die letzten Tage habe ich mir immer wieder Gedanken über mein Leben gemacht.
Über das was ich bin und was ich habe.
Ich fühle mich reich beschenkt, denn ich habe so vieles.
Meine Familie passt.
Wir wohnen gut, 
sind immer satt und
 haben es warm.
Ich bin dankbar...

...selbst für diese etwas kurz oder klein blühenden Hyazinthen.

Ich versuche mich an allen kleinen Sachen zu erfreuen und auch in schlechten Tagen und Momenten etwas Gutes zu sehen. Das klappt meist auch ganz gut.

Aber heute ist wieder so ein Tag, an dem es nicht geht.
Ich bin reichlich genervt.
Denn heute ist Sonntag.
Das heißt, morgen geht der Arbeitsstress bzw. der Alltagswahnsinn wieder von vorne los.
Sonntag ist bei den meisten Familientag. Früher habe ich das gehasst, heute wünschte ich ihn zurück. Aber arbeitstechnisch geht es nicht.
Ich mag es auch nicht, dass gerade wieder ein paar Flöckchen vom Himmel fallen.
Ich wünsche mir nichts mehr als ein paar wärmende Sonnenstrahlen.

Ich fühle mich wie eine Marionette.

Krankheitstechnisch mache ich wieder einen Rückschritt.
Gestern hatte ich schon Halsweh, heute bin ich total verschleimt.
Aber weder bei der Arbeit noch zu hause möchte jemand auf mich verzichten.
Ich fühle mich krank und schleppe mich so dahin.
Eine Woche noch, dann habe ich Urlaub.
Bis dahin werde ich noch durchhalten.

Vielleicht sollte ich mir doch endlich zutrauen:
NEIN
zu sagen???!!!
Darin liegt ein Großteil der Problematik, aber wer kennt es nicht?
Ich will es nicht allen recht machen, aber irgendwie plagt mich das schlechte Gewissen wenn ich es nicht tue.
Den Strudel gilt es zu durchbrechen!

TIPPS???

Einen schönen und nicht-betrübten Rest-Sonntag.

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